Gauntlet Legends-Review

Mein Gott, was habe ich mich auf die PSX-Version dieses, dank des fesselnden Arcade-Automaten zu neuem Ruhm gekommenen Klassikers „Gauntlet“ gefreut. Nach der hervorragenden N64-Variante von „Gauntlet Legends“ konnte der Titel auf der PlayStation mindestens genauso gut werden – sollte man meinen. Am eigentlichen Gameplay hat sich erwartungsgemäss nicht viel geändert. Noch immer ist es eure Aufgabe, Skorne in die ewigen Jagdgründe zu schicken. Bevor es allerdings soweit ist, müssen erst 13 in weitläufigen Levels versteckte Runen gefunden werden, welche alles andere als leicht zu bergen sind. Die einzelnen Stages sind nur so gespickt mit grässlichen Monstern, Trollen und Untoten, die bis zur Zerstörung der legendären „Monstergeneratoren“ ohne Ablass auf euch zustürmen.

Als ob das nicht genug wäre, müsst ihr jeden eurer Schritte mit Bedacht tun, denn an jeder Ecke warten gemeine Fallen auf euch. Oft wollen vor dem Erreichen des rettenden Ausgangs zusätzlich noch recht anspruchsvolle Schalterrätsel gelöst werden. Zum Glück erwarten euch in den Levels neben oben genannten Hindernissen viele versteckte Schätze und Extrawaffen, mit deren Hilfe sich der Kampf um einiges einfacher gestaltet. Und gegen die Endgegner, die euch nach jeder Welt erwarten, habt ihr ohne die jeweiligen, besonders knifflig versteckten „Special Items“ sowieso keine Chance. Mit zunehmender Erfahrung erhalten eure Kämpfer Erfahrungspunkte und steigen somit ganz à la Rollenspiel um Erfahrungsklassen (in der deutschen Version interessanterweise Niveau) auf. Je nach gewähltem Charakter erhöhen sich dadurch neben der Fähigkeit, Treffer einzustecken, auch die spezifischen Eigenschaften. So ist es beispielsweise einem Kämpfer möglich, um einiges stärker zuzuschlagen, oder aber einem Magier auf stärkere und durchschlagendere Zaubersprüche zurückzugreifen.